Die Gründung

Auf Anregung des Kaunitzer Bürgers August Degener fand am Abend des 8. August 1910 eine Versammlung in dessen Lokal statt. Etwa 40 Männer aus den Gemeinden Oesterwiehe und Liemke berieten unter der Führung von Clemens Nordbrock die Zweckmäßigkeit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Bei ausbrechenden Bränden den Nächsten zu schützen und zu helfen, das sollte das Ziel der neuen Gemeinschaft sein.

Bereits am 22. August wurden die Statuten festgelegt. Sie blieben bis heute weitestgehend unverändert. Festgeschrieben wurden in ihnen die Aufgaben der Wehr ebenso, wie formale Notwendigkeiten, etwa die Besetzung des Vorstandes und die Stellung der Wehr gegenüber der Gemeinde. Vorsitzender im Jahre 1910 wurde Heinrich König, Stellvertreter Ignaz Leistenschneider, Kassierer Clemens Nordbrock, Schriftführer August Degener, Beisitzer Ferdinand Nordbrock, Heinrich Lübbers, Hermann Hermschemeier und Stephan Schlüter - alle ansässig in Kaunitz.

Die Gründerjahre waren schwer, fehlte es doch vor allem an der notwendigen Ausrüstung. So waren nur veraltete Handdruckspritzen vorhanden. Im Einsatz versagten sie oftmals den Dienst. Geld zur Beschaffung neuer Geräte standen nicht zur Verfügung. Ein Monatsbeitrag wurde seinerzeit von den Mitgliedern erhoben, um wenigstens die notwendigsten Gerätschaften finanzieren zu können. In den ersten Jahren wurde die Brandbekämpfung mit Wassereimern vorgenommen. Auch in den Nachbargemeinden Liemke, Bornholte und Verl war die noch junge Kaunitzer Wehr stets zur Stelle. Mit Pferd und Wagen zogen die Mitglieder auf oft kilometerlangen Wegen zu den Brandstellen.

 

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